Demenz

Im Umgang mit dementiell veränderten Menschen stehen Rituale und sinnvolle Beschäftigung im Vordergrund. Um dies effizient in unserer stationären Einrichtung zu ermöglichen, bleiben der Bewohner oder die Bewohnerin vom Einzug bis zum Auszug in seiner vertrauten Umgebung ohne bei schlechter werdenden Allgemeinzustand den Wohnbereich wechseln zu müssen. Die Mahlzeiten werden in kleinen Speiseräumen serviert, um dabei Kontakte zu anderen Bewohnern knüpfen zu können. Hiermit wird einer Vereinsamung entgegengesteuert. Außerdem ist das Essverhalten in einer Tischgemeinschaft effektiver und steigert zudem die Essenslust.

Von höchster Bedeutung ist die Biografiearbeit bei dementiell veränderten Menschen. Uns ist wichtig zu wissen, was hat den Menschen geprägt? Was erlebte er in seiner Kinder- und Jugendzeit? Aus welchem Daheim kommt er? Was war und ist sein Normalitätsprinzip? All diese Dinge spielen eine ernstzunehmende Rolle im täglichen Umgang mit den Bewohnern und Bewohnerinnen. Hinzu kommen Empathie und Wertschätzung. Dabei spielen die Angehörigen eine wichtige Rolle, sie sind der wichtigste Türöffner im Umgang mit Menschen mit Demenz. Angehörige und sehr enge Freunde können meist Aussagen zur Biografie des Bewohners oder der Bewohnerin machen. Sie helfen uns, den Menschen zu verstehen – Seine Gewohnheiten und den Lebensstil mit in unseren täglichen Alltag einzubeziehen.

Zum Krankheitsbild "Demenz" informiert Sie die Deutsche Alzheimergesellschaft e.V.

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Alten- und Pflegeheim Herz Jesu Waxweiler

Trierer Straße 12-14
54649 Waxweiler
Telefon06554 18-0
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Martina Schoden

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